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Timm Thaler Thomas Ohrner und seine Serien Timm Thaler habe ich als Kind und als Erwachsener immer wieder sehr gerne angesehen. Von dem Hauptdarsteller Thomas Ohrner hatte ich ein über ein Meter großes Poster (Starschnitt aus der Bravo) über meinem Bett hängen, und diese Single habe ich rauf und runter gedudelt:
Ich kann mich an die Erstausstrahlung noch erinnern, als ob es gestern gewesen wäre. Zusammen mit meinem Bruder saß ich in der gemütlichen Stube und verfolgte in höchst gespannter Haltung jede Folge der Serie. Da musste es ganz still sein, und Thomas Ohrner war für mich wie ein „Heiliger“, so sehr verehrt habe ich ihn, man kann auch sagen, dass ich ihn regelrecht vergöttert habe. Ich mochte einfach alles an Thomas Ohrner, seine Kleidung, ganz besonders sein herzliches und natürliches Lachen, seinen schlaksigen Gang und sein niedliches Gesicht. Es verging kaum ein Tag an dem ich nicht an Thomas Ohrner gedacht habe und auch heute noch kommen mir immer angenehme Jugenderinnerungen an die gute alte Zeit von damals hoch. Zusammen mit seiner Schwester Carolin, spielte er in der Serie: „Das
Haus der Krokodile“ (1976)
Vater und Mutter Laroche sind im Urlaub. Der 12jährige Sohn Victor nutzt die Gelegenheit, einmal ganz allein in der Wohnung herumzustöbern - und sieht im Spiegel für Sekunden einen Mann mit Maske. Als sich Victor mit einem entsetzlichem Schrei umdreht, ist der Man verschwunden:
Cora (Carolin Ohrner) übt auf dem Klavier meistens das Prelude in Des-Dur, Opus.28, Nr.15, das berühmte "Regentropfen-Prelude". Richtig schön düster war die Titelmelodie, hierbei handelt es sich um das Prelude in Es-Moll, op.28, Nr.14. Beides wurde von Frederic Chopin komponiert. In der Serie:
„Merlin“ (1979)
Thomas Ohrner stellt den kleinen Merlin sehr verspielt und vergnügt dar, was der Serie einen entspannten und teilweise sogar lustigen Start gibt. Im fünften Jh. wird dem kleinen Jungen Merlin (ab Folge 4: Ekkehardt Belle) im keltischen Britannien geweissagt, er werde der größte Magier seiner Zeit. „Manni,
der Libero“ (1981)
Es folgt ein Foto aus der Serie:
„Jenseits der
Morgenröte“ (1985)
Thomas Ohrner kämpft in einer spannenden Story in der er mit sieben Männern einen neuen Landweg nach China versucht zu finden. Man sieht Thomas Ohrner dort reiten und interessante Dialoge sprechen. Die Landschaftsaufnahmen sind zauberhaft schön. Einige Szenen spielen in einem fantastischem Märchenwald und auf einer weiten grünen Steppe. Außerdem sprach Thomas Ohrner den Peter aus der japanischen Zeichentrick Serie: „Heidi“ (1974 – 1977). Heute moderiert Thomas Ohrner TV und Radio Unterhaltungsshows und hat 2 Söhne und spielt eine feste Rolle in der Vorabend-Soap "Verbotene Liebe".
Thomas Ohrner inmitten seiner Söhne Fabian und Patrick während einer Zirkusvorstellung. Timm
Thaler (1979)
Mitten im Vulkangestein kann man dort sitzen und die Aussicht genießen; ein Traumurlaubsland. Der Baron hatte in seiner Schaltzentrale auf der Vulkaninsel einen Kommandoraum von dem aus er in die ganze Welt sehen konnte. Er hatte weltweit menschliche Spione verstreut, die mit Mini Kameras für den Baron wichtige Augenblicke der Menschheit einfingen. Auf diese Weise sah er immer wieder andere Kinder mit den unterschiedlichsten Lachen. Auf Aravanadi lernt Timm den Araber "Selek Bei" kennen, mit dem er philosophische Gespräche führt. Der Man macht Timm Mut, indem er ihm diese zwei Sätze mit gebrochener und wankender Stimme sagt, über die Timm nachdenken soll: „Du bist wie eine Blume, die man in die falsche Erde gepflanzt hat“ „Hoffnung ist der Anker der Welt, und wer nass ist, fürchtet keinen Regen“ Von Selek Bei, erhält der reichste Junge der Welt, Timm
Thaler, den entscheidenden Wink, sich endlich von dem Baron und seinen
Vasallen zu lösen. Selek Bei spricht: „Das Gesicht mit dem verlorenem Lachen“:
Unvergessen bleibt auch Bruni Löbel in der Rolle der Schwester Agathe und Stefan Behrens als Schiffskoch Heinrich. Das putzige Duo versucht Timm aus den Fängen des Barons zu befreien:
Schwester Agathe ist ein zäher Brocken und scheut nicht, mit Leibeskräften den Baron zu bekämpfen. Schiffskoch Heinrich ist gutmütig und besänftigt Schwester Agathe immer wieder, die sich aber nicht unterkriegen lässt. Die Spezialität von Heinrich sind leckere Schokoladenpfannkuchen. Beim werfen der Pfannkuchen ruft er immer: "Ale hopp!" Dabei schmunzelt er und ist vergnügt und so richtig in seinem Element. Richard Lauffen spielt den Diener Anatol, der dem Baron stets zur Seite steht. Ich fand das Knistern des 1000 DM Scheins unwiderstehlich, als Anatol, auf Timms Wunsch hin, den Schein Schwester Agathe übergab, damit sie endlich glauben möge, dass Timm der reichste Junge der Welt ist:
Richard Lauffen spielt den Diener mit einer solchen Arroganz, die ich so noch nie gesehen habe. Durch das spitze Gesicht Richard Lauffens wirkt der Diener besonders snobistisch und äußerst kühl, wenn er spricht. In der letzten Folge kommt es zu einer Art von Wettkampf zwischen Timm und dem Baron. Horst Frank lacht diabolisch, genauso wie ein moderner Teufel lachen muss, den er ja in der Serie spielt. Dieses Lachen kann man sich hier ansehen und hier gibt es eine weitere Szene aus der ersten Folgen von Timm Thaler zu sehen. Dies ist ein Foto, das kurz vor dem Wettkampf aufgenommen wurde; Horst Frank legt Thomas Ohrner gütig, zugleich aber auch listig seine Hand auf die Schulter:
"Timm Thaler" hat mich von der ersten bis zur letzten Minute total gefesselt; ich konnte mich nach den 25 Minuten einer Folge kaum aus dem Fernsehsessel lösen und hätte damals gerne sofort die nächste Folge gesehen. Die instrumentale und melancholisch Synthesizer Musik von Christian Bruhn habe ich noch jetzt im Ohr und schwelge in schönsten Erinnerungen, sobald ich sie wieder höre. Speziell interessant finde ich heute die 70er Jahre-Atmosphäre (Architektur, Klamotten...) Mich hat als Kind vor allem die Architektur des Kraters und die "Ami-Schlitten" des Barons enorm beeindruckt. Außerdem habe ich damals gerätselt, ob der Baron jetzt wirklich der leibhaftige Teufel ist. Immerhin hiess er ja Le Fuet, was "Teufel" rückwärts gelesen heisst... Zusammen mit Timm habe ich dann gefiebert, dem bösen Baron endlich mal einen Streich spielen zu können um so endlich sein Lachen wieder zu bekommen und das Böse zu besiegen. Timm Thaler... Wer hat nicht mit ihm gelitten, gebangt,
gehofft und saß gefesselt vor dem Fernseher...?! Nun folgen noch einige Links die ich über Timm Thaler entdeckt habe: Die schönsten Fotos aus der Serie Die schönsten Aufnahmen von der Zentrale des Barons auf Lanzerote Rezension eines Kindes über Timm Thaler mit Video Wer war Timm Thaler wirklich? Zeitungsartikel aus „Der Zeit“ Infos über die Ariola Original Serien Hörspiele
Timm Thaler Jugend-Theaterstück von 2001 James Krüss (Autor des Romans) oder Die Suche nach den glücklichen Inseln Dukomentation auf DVD
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